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Eingangsklasse

 

Die Eingangsklasse stellt ein Bildungs- und Förderangebot für schulpflichtige, jedoch zurückgestellte, entwicklungsverzögerte Kinder dar.
      
Ziel der Eingangsklasse ist es, die Grundvoraussetzung der Kinder für den Anfangsunterricht in der Klasse 1 zu verbessern. 
                                                                                        
Die Arbeit mit den Kindern versteht sich als Frühförderung und Basistraining und soll zum schulischen Lernen hinführen und die Grundlagen für die Kulturtechniken (Lesen, Schreiben und Rechnen) legen und festigen.
 
Die folgenden Bereiche werden gefördert:
 

  

Sich selbst besser kennen lernen

(Körperschema, Körpererfahrungen, Bewegungserfahrungen zum Beispiel durch den regelmäßigen Besuch des Matschraums und durch Sport- und Schwimmunterricht)

Den Umgang mit anderen lernen 

(gemeinsames Spiel, fester Klassenverband mit Gleichaltrigen, Gruppen- und Partnerarbeiten)

Die Umwelt besser kennen lernen

(räumliche und zeitliche Orientierung, die Umwelt aktiv handelnd erfahren)

 

Das Lernen in der Schule lernen

(Voraussetzungen für den Schriftspracherwerb, Voraussetzungen für den Mathematikunterricht, Funktions- und Fertigkeitstraining, Konzentration, Merkfähigkeit, Motivation, schulische Formen kennen lernen)

 Neben dem Unterricht in der Klasse findet während der Schulzeit Ergotherapie und Sprachtherapie in Kleingruppen oder Einzelförderungen statt.

 
Unterrichtet werden die Kinder von Lehrkräften der Förderschule in der Förderschule.
Die Kinder sind Schüler und damit schulpflichtig. Die Betreuung der Kinder erfolgt während der üblichen Unterrichtszeit: Montag bis Freitag von 7.45 Uhr bis 12.00 Uhr. Auch die Teilnahme an der Ganztagesbetreuung ist möglich. Die Schülerbeförderung erfolgt kostenlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln und in Einzelfällen mit Sondertransporten.